Schnittstelle programmieren lassen: direkt von System A nach System B
Wir programmieren direkte Schnittstellen zwischen zwei Systemen, etwa Shop und Buchhaltung oder CRM und Rechnungsprogramm. Sie bekommen nach einem kostenlosen Check von 30 Minuten ein Festpreis-Angebot. Der Code gehört Ihnen, der Betrieb läuft auf unseren Servern in Deutschland oder auf Wunsch bei Ihnen. Reicht ein fertiger Connector, sagen wir Ihnen das vorher.
Woran Sie merken, dass eine Schnittstelle fehlt
Die meisten Anfragen beginnen mit einem Ablauf, der jeden Tag Zeit kostet. Bestellungen aus dem Shop werden von Hand in die Warenwirtschaft getippt. Am Monatsende exportiert jemand eine CSV-Datei, bereinigt sie in Excel und schickt sie an die Steuerkanzlei. Aus einem gewonnenen Auftrag im CRM schreibt das Büro die Rechnung noch einmal neu.
Solche Abläufe funktionieren, solange wenige Vorgänge anfallen und immer dieselbe Person daran denkt. Sie werden teuer, wenn das Volumen steigt. Dann tauchen typische Fehler auf: Zahlendreher in Beträgen, vergessene Gutschriften, doppelt angelegte Kunden, Bestände, die im Shop nicht mehr stimmen. Jeder dieser Fehler fällt meist erst spät auf, oft beim Steuerberater oder beim Kunden.
Eine Schnittstelle überträgt diese Daten automatisch und nach festen Regeln. Sie arbeitet jeden Tag gleich, schreibt mit, was sie getan hat, und meldet sich, wenn etwas nicht passt.
Was wir bauen und was nicht
Wir bauen eine direkte Verbindung von System A nach System B. Die Schnittstelle liest Daten aus dem Quellsystem, wandelt sie in das Format des Zielsystems um und schreibt sie dort hinein. Wenn nötig, laufen Informationen auch zurück, zum Beispiel der Zahlungsstatus von der Buchhaltung in den Shop. Dann spricht man von einer bidirektionalen Schnittstelle.
Wir bauen keine Plattform, über die Sie künftig alle Systeme verwalten müssen, und keinen Nachbau eines Automatisierungsdienstes. Es gibt kein Werkzeug, das Sie zusätzlich lernen müssen, und keine Abrechnung pro Vorgang. Sie bekommen ein kleines, klar umrissenes Programm, das eine Aufgabe erledigt.
Der Quellcode gehört Ihnen. Sie erhalten ihn mit Dokumentation und können ihn jederzeit selbst betreiben oder von anderen weiterentwickeln lassen. So vermeiden Sie einen Vendor-Lock-in.
Wie eine Schnittstelle technisch arbeitet
Welcher Weg passt, hängt davon ab, was die beiden Systeme anbieten. Wir prüfen das im Check und wählen den robustesten Weg.
API
Die meisten aktuellen Programme haben eine API. Darüber lassen sich Daten gezielt lesen und schreiben, mit Anmeldung und festen Regeln.
Webhook
Ein Webhook meldet ein Ereignis sofort, etwa eine neue Bestellung. Die Schnittstelle muss dann nicht ständig nachfragen.
Datei und SFTP
Hat ein System keine API, tauschen wir Dateien aus, zum Beispiel CSV oder XML, über einen gesicherten Ordner oder SFTP.
Datenbank
Bei lokalen Programmen lesen wir in Absprache direkt aus der Datenbank, nur lesend, wenn das Schreiben nicht freigegeben ist.
Das Herzstück ist das Datenmapping: die Regel, welches Feld wohin gehört. Aus einer Bestellung mit Steuersatz, Versandkosten und Rabatt wird zum Beispiel ein Buchungssatz mit Konto, Gegenkonto und Steuerschlüssel. Diese Regeln legen wir mit Ihnen und, wenn es um Buchhaltung geht, mit Ihrer Steuerkanzlei fest.
- Bestellung wird zu Rechnung oder Buchungssatz bei Eingang
- Gutschrift wird zu Gegenbuchung bei Eingang
- Zahlungsstatus wird abgeglichen täglich
- Kunde wird als Debitor angelegt oder zugeordnet bei Bedarf
Zu jeder Schnittstelle gehören drei Dinge, die man nicht sieht, die aber über die Qualität entscheiden:
Fehlerbehandlung
Ist ein System nicht erreichbar, versucht die Schnittstelle es später erneut. Eindeutige Kennungen verhindern, dass ein Datensatz dabei doppelt ankommt.
Protokoll
Jeder Vorgang wird mitgeschrieben: was übertragen wurde, wann und mit welchem Ergebnis. So lässt sich jede Buchung nachvollziehen.
Monitoring
Schlägt etwas fehl, bekommen Sie und wir eine Nachricht, bevor es jemand im Tagesgeschäft bemerkt.
Fertiger Connector, iPaaS oder eigene Schnittstelle?
Für viele verbreitete Kombinationen gibt es fertige Apps und Plugins. Dazu kommen Automatisierungsdienste, auch iPaaS genannt, mit denen sich Abläufe ohne Programmierung zusammenklicken lassen. Beides ist oft die richtige Wahl. Eine eigene Schnittstelle lohnt sich vor allem dann, wenn der Standard nicht zu Ihrem Ablauf passt.
| Kriterium | Fertiger Connector | iPaaS | Eigene Schnittstelle |
|---|---|---|---|
| Start | sofort | schnell | nach Umsetzung |
| Sonderfälle | nur, was vorgesehen ist | begrenzt, wird schnell unübersichtlich | nach Ihren Regeln |
| Laufende Kosten | Lizenz oder App-Gebühr | meist nach Nutzungsvolumen | Betriebs-Abo, unabhängig von der Menge |
| Systeme ohne API | selten | eingeschränkt | über Datei, SFTP oder Datenbank |
| Eigentum | beim Anbieter | Abläufe im Konto des Anbieters | Code gehört Ihnen |
Zapier etwa rechnet nach Aufgaben pro Monat ab. Bei wenigen Vorgängen ist das günstig, bei vielen Bestellungen am Tag kann es sich anders rechnen. Eine ausführliche Abwägung finden Sie im Ratgeber Connector oder individuelle Schnittstelle und unter Zapier-Alternative.
Unsere Leistungen im Überblick
DATEV-Schnittstelle
Buchungsstapel und Belege aus Shop, ERP oder Branchensoftware für Ihre Steuerkanzlei.
Shop-ERP-Anbindung
Artikel, Bestände, Preise und Bestellungen zwischen Shop und Warenwirtschaft.
CRM-Anbindung
Vom gewonnenen Auftrag zur Rechnung, ohne zweite Eingabe.
Anbindung ohne API
Altsysteme, CSV-Exporte und lokale Datenbanken automatisch anbinden.
E-Rechnung
XRechnung und ZUGFeRD aus Ihrer bestehenden Warenwirtschaft erzeugen.
Betrieb und Monitoring
Überwachung, Alarm und Hinweis, wenn sich eine API ändert.
Konkrete Kombinationen wie Shopware und DATEV, Shopware und JTL-Wawi oder HubSpot und Lexware Office finden Sie in der Übersicht der Schnittstellen.
Für wen wir Schnittstellen bauen
Wir arbeiten für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Typisch sind Onlinehändler mit Shop, Warenwirtschaft und Steuerkanzlei, Großhändler mit kundenindividuellen Preisen, Handwerksbetriebe mit Branchensoftware und Dienstleister, die Aufträge im CRM führen und Rechnungen in einem anderen Programm schreiben. Gemeinsam ist allen: Es gibt zwei Systeme, die einzeln gut funktionieren, aber nicht miteinander sprechen. Beispiele nach Branche finden Sie unter E-Commerce, Großhandel, Handwerk und Logistik. Die beteiligten Programme beschreiben wir einzeln in der Übersicht der Systeme.
Ablauf und Preise
Ein Projekt läuft in vier Schritten. Im kostenlosen Schnittstellen-Check (30 Minuten) klären wir, welche Daten in welche Richtung fließen sollen und welche Zugänge die Systeme bieten. Innerhalb von 3 Werktagen erhalten Sie ein Festpreis-Angebot mit genau beschriebenem Umfang. Die Umsetzung dauert meist 2 bis 4 Wochen, inklusive Test mit echten Daten in einer Testumgebung. Danach übernehmen wir auf Wunsch den Betrieb.
Eine einfache Verbindung zwischen zwei Systemen beginnt bei 1.900 € netto, Projekte mit mehreren Systemen bei 4.900 € netto. Der Betrieb kostet ab 149 € im Monat und ist monatlich kündbar. Was den Preis nach oben treibt, erklären wir auf der Seite Ablauf und Preise und im Ratgeber Was kostet eine Schnittstelle?.
Datenschutz und Hosting
Ihre Schnittstelle läuft standardmäßig auf unseren Servern in Deutschland, auf Wunsch auch auf Ihrem eigenen Server. Für den Betrieb bei uns schließen wir mit Ihnen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach DSGVO. Zugangsdaten zu Ihren Systemen werden verschlüsselt gespeichert und nur mit den Rechten angelegt, die die Schnittstelle wirklich braucht. Personenbezogene Daten werden nur so lange vorgehalten, wie es für die Übertragung und die Nachvollziehbarkeit nötig ist.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Schnittstelle programmieren zu lassen?
Eine einfache Verbindung zwischen zwei Systemen beginnt bei 1.900 € netto, Projekte mit mehreren Systemen bei 4.900 € netto. Den genauen Preis nennen wir nach dem kostenlosen Check als Festpreis. Er hängt vor allem von der Zahl der Datenobjekte, der Richtung und den Sonderfällen ab.
Wie lange dauert die Entwicklung einer Schnittstelle?
Die Umsetzung dauert meist 2 bis 4 Wochen. Das Angebot erhalten Sie innerhalb von 3 Werktagen nach dem Check. Länger dauert es, wenn Zugänge zu einer API erst beim Hersteller beantragt werden müssen.
Wem gehört der Code, und was passiert, wenn Sie als Dienstleister wegfallen?
Der Code gehört Ihnen. Sie erhalten Quellcode und Dokumentation und können die Schnittstelle selbst oder mit einem anderen Dienstleister weiter betreiben. Es gibt keine Plattform, an die Sie gebunden sind.
Was passiert, wenn eines der Systeme ein Update bekommt?
Hersteller ändern ihre APIs von Zeit zu Zeit. Im Betriebs-Abo verfolgen wir angekündigte Änderungen und sagen Ihnen rechtzeitig Bescheid. Die Anpassung selbst bekommen Sie, mit oder ohne Abo, als eigenes Festpreis-Angebot.
Brauche ich ein Pflichtenheft?
Nein. Sie beschreiben uns im Check Ihren heutigen Ablauf. Daraus schreiben wir den Umfang ins Angebot: welche Daten, welche Richtung, welcher Takt und welche Sonderfälle. Dieses Dokument dient später als Grundlage für die Abnahme.
Wo laufen die Daten, und ist das DSGVO-konform?
Die Schnittstelle läuft standardmäßig auf unseren Servern in Deutschland. Wir schließen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach DSGVO und speichern nur, was für Übertragung und Protokoll nötig ist. Auf Wunsch läuft sie auf Ihrem eigenen Server.
Quellen
- Zapier: Plans and Pricing, abgerufen am 20.10.2026
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Kriterien und Checkliste für die Wahl zwischen fertigem Connector und individueller Schnittstelle.
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Zapier, Make, n8n und Power Automate fair eingeordnet. Wann eine direkte Schnittstelle die bessere Wahl ist.
Betrieb und Monitoring
Hosting in Deutschland, Monitoring, Alarm und Hinweis auf API-Änderungen. Monatlich kündbar.
