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Schnittstellen im Großhandel

Im Großhandel liegt die Wahrheit im ERP: Kundenpreise, Rabatte, Rahmenverträge und Lieferbedingungen. Ein B2B-Shop muss diese Daten pro Kunde richtig zeigen, und Aufträge müssen ohne Abtippen zurück ins ERP. Große Kunden bestellen oft per EDI. Wir verbinden ERP, Shop und EDI direkt, auch wenn die Preislogik vom Standard abweicht.

Typische Systemlandschaft

BereichBeispieleRolle
ERPBusiness Central, JTL-Wawi und andereKundenstamm, Preise, Aufträge, Lager, Rechnungen
B2B-ShopShopware, ShopifyBestellung durch Geschäftskunden mit eigenen Preisen
EDIEDIFACT, etwa im Subset EANCOMBestellung, Lieferavis und Rechnung mit großen Kunden
BuchhaltungDATEVBuchungen und Belege für die Kanzlei

Die Shopsysteme haben B2B-Funktionen: Shopware bietet seit Version 6.7.8.0 die B2B-Komponente „Individual Pricing“ mit regelbasierten Preisen und Rabatten. Shopify B2B mit Firmenkunden und Katalogen ist laut Shopify-Hilfe in den Tarifen Basic, Grow, Advanced und Plus verfügbar. Die Preise selbst kommen aber meist aus dem ERP und müssen in diese Strukturen übersetzt werden.

Typische Datenflüsse

  1. Kundenpreise und Rabatte übertragen stündlich
  2. Firmenkunde mit Zahlungsbedingungen anlegen bei Änderung
  3. Verfügbarkeit melden alle 15 Minuten
  4. Auftrag aus dem Shop übernehmen, Status zurückmelden bei Eingang
  1. Bestellung (ORDERS) als Auftrag anlegen bei Eingang
  2. Lieferavis (DESADV) an den Kunden senden bei Versand
  3. Rechnung (INVOIC) an den Kunden senden bei Faktura

Die Takte sind Beispiele und richten sich nach Sortiment und Bestellvolumen. Bei EDI gilt: Laut GS1-Empfehlung, wie ecosio sie beschreibt, bezieht sich jede Lieferung auf eine Bestellung, wird mit einem Lieferavis angekündigt und führt zu einer Rechnung. Wer diese Kette sauber abbildet, vermeidet Rückfragen beim Wareneingang des Kunden. Fehlt eine Nachricht oder passt eine Referenz nicht, landet die Lieferung beim Kunden in der Klärung.

Typische Probleme

  • Preislogik

    Staffeln, Kundengruppen, Aktionspreise und Rahmenverträge liegen im ERP in einer Struktur, die kein Shop eins zu eins kennt.

  • Menge der Preise

    Viele Kunden mal viele Artikel ergeben große Preistabellen. Die Übertragung muss inkrementell laufen, nicht jedes Mal komplett.

  • EDI pro Kunde

    Jeder große Kunde hat eigene Vorgaben zu Format und Pflichtfeldern. Ein Standardmodul deckt selten alle ab.

  • E-Rechnung

    Der Empfang von E-Rechnungen ist seit 1.1.2025 Pflicht. Der Versand wird ab 1.1.2027 für Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz Pflicht, ab 1.1.2028 für alle, mit Übergangsregeln.

Beispiele für Verbindungen

Was wir bauen

Wir lesen die Preislogik aus Ihrem ERP und übertragen nur, was sich geändert hat. Aufträge aus Shop und EDI landen geprüft im ERP, mit Protokoll und Meldung bei Fehlern. EDI-Nachrichten bauen wir nach den Vorgaben Ihrer Kunden. E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD erzeugen wir aus Ihren Rechnungsdaten, siehe E-Rechnung-Anbindung. Der Code gehört Ihnen, der Preis steht vorher fest. Mehr unter Shop-ERP-Anbindung.

Häufige Fragen

Wie kommen kundenindividuelle Preise in den B2B-Shop?

Über eine Schnittstelle, die Preise, Rabatte und Kundengruppen aus dem ERP liest und in die Preisstruktur des Shops übersetzt. Geänderte Preise werden regelmäßig nachgeführt.

Was ist EANCOM?

EANCOM ist ein Subset des UN-Standards EDIFACT, entwickelt von GS1 für die Konsumgüterwirtschaft. Typische Nachrichten sind ORDERS (Bestellung), DESADV (Lieferavis) und INVOIC (Rechnung).

Kann mein ERP E-Rechnungen versenden?

Das hängt von System und Version ab. Wenn nicht, ergänzen wir eine Schnittstelle, die aus den Rechnungsdaten XRechnung oder ZUGFeRD erzeugt und versendet.

Was kostet so ein Projekt?

Projekte mit mehreren Systemen beginnen bei 4.900 € netto, der Betrieb ab 149 € im Monat. Den Festpreis nennen wir nach dem kostenlosen Schnittstellen-Check.

Quellen

Passend dazu

Stand: 20.10.2026

Kontakt

Welche Programme sollen miteinander reden?

Porträt von Benjamin Kopka

Benjamin Kopkaführt Ihren Schnittstellen-CheckAntwort innerhalb eines Werktags

  1. Hallo! Welche Programme sollen miteinander reden?
  2. Shopware und DATEV. Wir tippen jede Rechnung von Hand ab.
  3. Das verbinden wir direkt: Rechnungen, Gutschriften und Zahlungen landen automatisch als Buchungsstapel in DATEV.
  4. Was kostet das?
  5. Nach 30 Minuten Check bekommen Sie in drei Werktagen einen Festpreis. Der Code gehört Ihnen.

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