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Shopware mit JTL-Wawi verbinden

Für Shopware 6 und JTL-Wawi gibt es den JTL-Connector. Er schickt Artikel, Preise und Bestände in den Shop und holt Bestellungen und Kunden in die Wawi. Für die meisten Händler ist er die erste Wahl. Eine eigene Schnittstelle ist sinnvoll, wenn Shopware für Inhalte führend bleiben soll, eigene Felder oder B2B-Preise fehlen oder einzelne Datenflüsse schneller laufen müssen.

Welche Daten zwischen Shopware und JTL-Wawi fließen

  1. Bestellung wird Auftrag in der Wawi, mit Zahlungsart und Versandart alle paar Minuten
  2. Kunde wird Kunde in der Wawi, mit Kundengruppe mit der Bestellung
  3. Artikel und Varianten kommen aus der Wawi, Texte und Bilder auf Wunsch aus Shopware bei Änderung
  4. Bestand wird aus der Wawi je Lager in den Shop geschrieben bei jeder Buchung
  5. Versandstatus und Sendungsnummer gehen aus der Wawi an die Bestellung im Shop beim Versand
  6. Zahlungseingang wird zwischen Shop und Wawi abgeglichen täglich

Was es für Shopware und JTL-Wawi schon gibt

JTL beschreibt den JTL-Connector als Schnittstelle für den Austausch von Artikeln, Kategorien und Kundendaten zwischen JTL-Wawi und einem Shopsystem. Shopware 6 ist eine der unterstützten Lösungen. Laut einem Praxisleitfaden von Februar 2026 ist der Shopware-6-Connector schon in der kostenlosen Edition JTL Start enthalten, Aufträge werden über Kontingente abgerechnet. JTL-Wawi ist dabei das führende System: Artikel, Preise und Bestände pflegen Sie in der Wawi, Änderungen im Shop können beim nächsten Abgleich überschrieben werden.

Wenn Sie Ihre Artikel ohnehin in der Wawi pflegen und Standardpreise nutzen, starten Sie mit dem Connector. Eigenen Code braucht es dann oft gar nicht.

Wo der Standard aufhört

  • Zahlungs-Plugins blockieren den Abgleich

    Im Shopware-Forum beschrieb ein Händler 2024, dass das Klarna-Plugin Adressänderungen aus JTL ablehnte. Danach staute sich die Warteschlange des Connectors, Versandstatus, Sendungsnummern, Preise und Bestände kamen nicht mehr im Shop an. Als Ausweg blieb, das Plugin kurz zu deaktivieren.

  • Doppelte Eigenschaften

    Ein anderer Nutzer berichtete 2021, dass nach jedem Abgleich weitere doppelte Eigenschaften mit abweichenden Ausprägungen entstanden. Er vermutete eine fehlerhafte Migration aus Shopware 5 als Ursache.

  • Variantenbilder vervielfachen sich

    Ein Händler beschrieb 2023 im Forum, dass beim Abgleich aus JTL in Shopware 6 jede Variante alle Produktbilder erhält. Bei Artikeln mit Hunderten Varianten vervielfacht das die gespeicherten Bilder. Ob das am Connector oder am Datenmodell liegt, ließ er offen.

  • Neue Shopware-Versionen

    Für Shopware 6.7 gibt es ein Community-Paket, das Inkompatibilitäten des Connectors beheben soll. Ein Shopware-Update kann den Abgleich also stoppen, bis der Connector nachzieht.

  • Eigene Felder und B2B-Preise

    Freifelder und Variantenmerkmale aus JTL passen nicht immer zu Shopware-Eigenschaften. Kundenindividuelle Preise brauchen laut Leitfaden oft eigene Zuordnungen.

So bauen wir die Schnittstelle

Wir ersetzen den Connector nicht zwingend. Oft übernimmt unsere Schnittstelle nur den Teil, der hakt, etwa B2B-Preise oder Bestände aus mehreren Lagern, und der Connector macht den Rest. Vorher legen wir fest, welches System für welches Feld führt.

JTL-Seite: Wir nutzen die JTL-Wawi API für die lokale Installation oder die Cloud. Die Anwendung wird mit App-ID und API-Schlüssel registriert. Aufträge legen wir über die API an, damit Workflows in der Wawi wie gewohnt greifen. Lesend greifen wir bei Bedarf auf die SQL-Datenbank zu, schreibend nie.

Shopware-Seite: Artikel, Preise und Bestände schreiben wir gebündelt über die Sync-Schnittstelle der Admin-API. Das spart Aufrufe, wenn tausend Bestände auf einmal geändert werden. Neue Bestellungen meldet ein signierter Webhook. Damit Zahlungs-Plugins wie Klarna keine Adressänderungen aus der Wawi blockieren, schreiben wir Adressen nur, wenn das ausdrücklich gewünscht ist.

Betrieb: Jeder Datensatz, der nicht übertragen werden kann, landet einzeln in einer Fehlerliste. Die übrigen laufen weiter, es gibt keinen Stau für alle. Mehr zur Überwachung unter Betrieb und Monitoring, zum Thema Shop und Warenwirtschaft unter Shop-ERP-Anbindung.

Ablauf und Preisrahmen

Im kostenlosen Schnittstellen-Check (30 Minuten) klären wir, welches System welche Daten führt und ob der Connector bleibt. Danach folgt in 3 Werktagen ein Festpreis. Ergänzt die Schnittstelle nur einen Datenfluss, gilt der Rahmen ab 1.900 € netto. Mehr unter Ablauf und Preise.

Häufige Fragen

Warum nicht einfach den JTL-Connector nutzen?

Das empfehlen wir, solange er Ihre Daten abbildet. Eigene Entwicklung lohnt sich erst, wenn Felder, Preise oder Abläufe fehlen oder der Abgleich regelmäßig stehen bleibt.

Welches System sollte führend sein?

Für Bestände, Preise und Aufträge fast immer die Wawi. Für Produkttexte, Bilder und Einkaufswelten kann Shopware führend bleiben. Wichtig ist eine klare Regel je Feld.

Warum bleibt der Abgleich hängen?

Häufig blockiert ein einzelner Datensatz die Warteschlange, etwa wenn ein Plugin eine Änderung ablehnt. Wir übertragen Datensätze einzeln und melden Fehler, ohne den Rest aufzuhalten.

Können Connector und eigene Schnittstelle parallel laufen?

Ja, wenn die Zuständigkeiten getrennt sind. Dann schreibt jedes Feld nur eine Seite, und nichts überschreibt sich gegenseitig.

Wie schnell kommen Bestände in den Shop?

Wir übertragen nach jeder Bestandsbuchung in der Wawi und gleichen zusätzlich in festen Abständen ab, damit auch Korrekturen ankommen.

Quellen

Passend dazu

Stand: 20.10.2026

Kontakt

Welche Programme sollen miteinander reden?

Porträt von Benjamin Kopka

Benjamin Kopkaführt Ihren Schnittstellen-CheckAntwort innerhalb eines Werktags

  1. Hallo! Welche Programme sollen miteinander reden?
  2. Shopware und DATEV. Wir tippen jede Rechnung von Hand ab.
  3. Das verbinden wir direkt: Rechnungen, Gutschriften und Zahlungen landen automatisch als Buchungsstapel in DATEV.
  4. Was kostet das?
  5. Nach 30 Minuten Check bekommen Sie in drei Werktagen einen Festpreis. Der Code gehört Ihnen.

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